Bild zum Thema Motivation mit einem Ortsschild mit der Aufschrift Motivation

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Alljährlich im Herbst werden die Tage kürzer. Die Sonnenstunden nehmen ab, der Prüfungsstress (nach den Sommerferien) nimmt wieder zu. Darunter leidet als erstes die Motivation. Ein Motivationstief ist die Folge. Plötzlich kommt man morgens schlechter aus dem Bett, hat keine Lust auf Büro/Schule/Uni, auf die Mitschüler*innen/Kommiliton*innen, hängt mit dem Lernstoff hinterher und kann sich zu nichts aufraffen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn ja, dann sind Sie erstens nicht allein und zweitens gibt es Tipps dagegen.

AON-Studie aus 2018 zur Mitarbeitermotivation

In einer groß angelegten Studie der Londoner Personalberatungsfirma AON, die im März diesen Jahres veröffentlicht und in der das Niveau der Mitarbeitermotivation in diversen Ländern untersucht wurde, ging es neben der Motivation (der über 5 Mio. befragten Mitarbeiter aus mehr als 1.000 Unternehmen) unter anderen auch um das Thema Leistungsförderung. Mit wenig überraschenden aber doch wichtigen Erkenntnissen.

Ein Motivationstief kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören äußere (politische, gesellschaftliche) wie private (familiäre, beziehungstechnische, gesundheitliche) Gründe. Aus der AON-Studie ging hervor, dass Unternehmen, die in den Menschen und nicht in die Arbeit investierten, kaum Probleme mit der Motivation ihrer Mitarbeiter*innen hatten. Fortbildung als Motivationshilfe? Genau richtig. Arbeiten und Lernen in kleinen Gruppen, mit geringen Anreizen und abwechslungsreichen Aufgaben fördert das Klima, den sozialen Zuspruch und damit die Motivation.

Motivationsschub durch Austausch, Teilen und (voneinander) Lernen

Für jeden einzelnen im Motivationstief bedeutet dies: Teilen Sie ihre Unlust, tauschen Sie sich aus und gründen Sie (Lern-)Gemeinschaften. Sorgen Sie für Abwechslung (Orte, Räume, Spiele) und lassen Freiräume für Entspannung. Jeder Mensch ist unterschiedlich und benötigt demnach unterschiedliche Freiräume und Erholungsphasen. Teilen Sie zudem ihre Aufgaben auf, dazu gehören eine Verschriftlichung genauso wie eine Struktur. In Gruppen lässt sich besser (voneinander) lernen und arbeiten. Fangen Sie mit den kleinen Aufgaben an und unterbinden Sie Vergleiche im Leistungsspektrum. Wichtig ist es, die innere Balance zu finden für die Aufgaben, um Ziele zu erreichen und den Aufgaben, um sich wohlzufühlen. Gelingt Ihnen dies, geht die nächste Aufgabe, Prüfung oder das nächste Projekt etwas leichter von der Hand.

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