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Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel legt ein bedenkliches Unwissen über die Arbeit von Pressestellen an den Tag. Die Werbeagentur WortBildTon ist bisher durch ihre geistreiche Werbung für die städtische Abfallwirtschaft (“Für 52 saubere Kieler Wochen“) aufgefallen. Aber bei der aktuellen Abfalleimer-Gestaltung zeigt sich sehr deutlich, wie begrenzt das Verständnis von Werbern ist,  wenn es um Public Relations geht. Denn Einwohner und Gäste der Landeshauptstadt dürfen ihren Unrat nun in eine der vielen Kieler “Presse-Stellen” entsorgen.

Was ist eigentlich das Gegenstück zu “PR-Gag” in der Werbung?

Was wohl die Kollegen in der Pressestelle des Abfallwirtschaftsbetriebs dazu sagen? Sammeln und bearbeiten sie dort tatsächlich so viel Müll? Wir von complus können es uns nicht vorstellen.

pressestelle_kiel_200“Pressestellen leisten einen wichtigen Beitrag, um die Position von Unternehmen und Organisationen in die öffentliche Diskussion einzubringen. Sie sind keine verlängerte Werkbank der Werbung, sondern sie gestalten einen Dialog mit der Öffentlichkeit”, sagt Burkhard Redeski, Dozent für Medienarbeit und Mitglied der Geschäftsleitung der complus Fernakademie.

In den complus-Workshops erarbeiten die Teilnehmenden Strategien, wie Inhalte und Positionen durch Pressearbeit richtig eingebracht werden können. “Pressestellen sind keine Black-Boxes, in denen etwas entsorgt wird”,  so Redeski. “Es ist sehr schade,  dass ausgerechnet die Kommunikationskollegen der Werbung offenbar nicht beachten, wie wichtig  Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind, damit Kommunikation funktioniert.

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Stimmungsbild zum Weiterbilderdialog der GPRA